Bei idealen äußeren Bedingungen fanden die Donnerstagsrennen 26 ihren Abschluß. Nahezu 160 Starterinnen und Starterinnen zeigten einmal mehr die Bedeutung dieser Rennserie, bei der insgesamt 979 Starts zu verzeichnen waren. Durchschnittlich fast 200 Teilnehmer pro Renntag sind der Beweis für die Richtigkeit des Konzeptes, das aus dem Gedanken der Nachwuchsförderung für den Straßenrennsport in der Region Oberbayern geboren wurde und längst immer wieder auch internationale Starter gesehen hat. Fahrer aus 10 Nationen zeigen einmal mehr die multinationale Zusammensetzung auch der Sportler im Großraum München.
Tageswertung: Der Münchner Julius Domroes siegte knapp vor dem Murnauer Benedikt Hofmann und Michel Helke (1860 München). In den Nachwuchsklassen U11 und U13 siegten die „üblichen Verdächtigen“ mit Paul Bruns (Irschenberg), dem erneut überragenden Felix Reiche (Traunreut), Magdalena Poschmann Equipe Velo Oberland) und Theresa Schmidmayr (Rosenheim). Die U15 wurde erneut von Loren Költzsch (Gaimersheim) dominiert, der sich nur 2 von 8 Wertungen entgehen ließ. Magdalena Spangler (Parsberg) eigentlich Mountainbike-Starterin ging erstmals in der weiblichen Klasse an den Start und siegte deutlich. In der U17 wurde der bayerische Zeitfahrmeister David Aicher (Traunstein) sehr deutlich Sieger, bei den Mädchen gewann die „Erststarterin“ Sophie Waßer aus Passau. Waßer konnte hier ihrer Favoritenstellung als amtierende bayerische Meisterin im Straßenfahren und im Zeitfahren voll gerecht werden. Schwach die Beteiligung im Rennen der Frauen, stark hier die überlegene Siegerin Larissa Stupnicki (TSV Moosach) während Jlulia Köldorfer das Rundstreckenrennen der Frauen ohne Lizenz erneut für sich entscheiden und ihren 2. Sieg in Fröttmaning feiern konnte. Im Rennen der Männer stand der Sieger der Gesamtwertung mit Florian Hamm schon vor dem Finale fest, so dass sich das Team 54×11 auf die Sicherung der folgenden Plätze konzentrieren konnte. Das Hauptaugenmerk fiel hier auf den Moosburger Michael Gaßner, der letztlich mit einem deutlichen Sieg seinen 2. Gesamtrang festigen konnte. Überraschend stark der Kemptener Amateur Michael Wasserrab, der aus beruflichen Gründen erst spät in die Saison einstieg und Platz 2 vor dem Elitefahrer Denis Vogt (RSC Schönaich) belegen konnte. Vorentscheidend hier eine zunächst 11-köpfige Spitzengruppe, die sich etwa zur Rennmitte vom Feld absetzen konnte. In dieser Gruppe gute Zeitfahrer wie Ken Tiltmann (Schwalben) und Benedikt Helbig (Magnesium Pur) aber auch Sprinter wie Wasserrab und Gaßner. Nicht dabei aber Silias Motzkus (Kempten), der sich mehrfach um den Anschluss bemühte. Wasserrab holte sich aus dieser Spitzengruppe heraus dann vor Gaßner den Sieg in der Schlusswertung und Platz 2 in der Tageswertung. Das Rennen der Junioren ging mit Josep Pitzschel (FC St. Pauli) an einen Gast aus dem Norden.
Gesamtwertung: Für diese Wertung wurden jeweils die ersten 14 Teilnehmer eines Tagesklassements mit Punkten (20, 16, 13, 11, 10…1)gewertet. Zwingend war ein Streichresultat. Bei Punktgleichheit nach 5 Etappen wurde nunächst die geringer Anzahl der Rennen, dann die beste Platzierung in einem Tagesklassement und schließlich die bessere Platzierung im (jeweils) letzten Rennen einbezogen. Mit Platz 10 im Finale konnte sich Philipp Stich (Schranz 04 Racing) den Sieg vor Torben Last (München) und Frederik Treff (RSV Irschenberg) sichern. 43 Teilnehmerkonnten sich mindestens einmal unter den TOP 14 platzieren, was die Ausgewogenheit des Teilnehmerfeldes verdeutlicht. Der Sieger der 1. Etappe Maximilian Patz (Irschenberg, 9.) zog dann eine Lizenz und wurde in der Gesamtwertung der Lizenzklasse noch 7.! bei den U17 reichten David Aicher 3 Siege zum ersten Platz, in der Eliteklasse dominierte das Team 54×11 fast nach Belieben und belegt die ersten 4 Plätze. Hervorzuheben ist auch Leonardo Sansonetti (Next Level), der sich als bester Masters-Fahrer auf Platz 8 der Gesamtwertung einreichen konnte. Die Siege in den Masters-Sonderwertungen gingen an die Vielstarter Christian Geis (Rosenheim) und Thomas Tantz (Kempten).
Die Veranstalter danken alle Helfern und Unterstützern der Serie für die tolle Arbeit, den Rettungskräften für die Unterstützung und den Teilnehmern für ihre Anwesenheit. Bleibt zu hoffen, dass die Serie auch 2027 wieder ausgerichtet wird.
