RSV Moosburg organisiert perfektes Cyclo-Cross Rennen

Elite-Sieger Maxi Maier (MTB Club München)

Die oberbayerischen Meisterschaften in Moosburg wurden auf einen idealen Kurs bei kalten Temperaturen ein voller Erfolg. Garanten dieses Erfolges waren die zahlreichen Helfer des Veranstalters und die Stadt Moosburg, die durch den Bauhof umfangreiche Unterstützung angedeihen ließ. Von 162 gemeldeten Teilnehmern gingen letztlich 132 an den Start. Sicher haben sich hier auch pandemiebedingte Ursachen ausgewirkt. Traditionell leider dünn besetzt waren die Nachwuchsklassen, erfreulich die Resonanz in der Hobby- und den Mastersklassen. Den ersten Meistertitel der Saison 2022 konnte unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer und Betreuer dann auch in überlegener Manier der Lokalmatador Niclas Look in der Klasse U15 einfahren.

Podium der U19 mit Benedikt Bäßler, Tobi Kirchberger und Quirin Huber (Velosoph Freisung)

Auch in der Klasse U19 reüssierte mit Tobias Kirchberger ein einheimischer Fahrer, ein Augenschmaus sein Kampf gegen den letztlich unterlegenen Robert Gorgos (Masters 2, RSG Olympiapark).

Die Master 3 gingen zusammen mit den Masters 4 und den U17 ins Rennen. Hier kämpfte Matthias Lastowsky (RC Wendelstein) letztlich erfolgreich gegen den Oberbayernmeister Peter Maier (RSV Rosenheim), der als absolut bester deutscher Masters 4 Teilnehmer der Cyclo-Cross Bundesliga an den Start gegangen war. Die gemeinsame Bezirkswertung gewann letztlich Maier vor dem Teamkollegen Markus Pfandler und Holger Kirste (RSV Götting Bruckmühl). Im Rennen der U17 konnte der Gast aus Jena Lukas Kober (RC) dem Maloja Pushbiker Maxi Weiß nur bedingt Paroli bieten. Der Irschenberger holte sich den Bezirkstitel deutlich vor dem wieder genesenen Korbi Wagenstetter (RSV Rosenheim) und Alexander von der Geest (RVN Freising). Mailin Franke (RSC Wolfratshausen) heißt die Meisterin der Frauen, die sich im Rennen aber der Kelheimerin Luisa Beck beugen musste.

Maxi Maier im ZielUngefährdet der Sieg von Maxi Maier (MTB Club München) in der Eliteklasse. Spannend hier der Kampf um die weiteren Podiumsplätze. Hatte doch der Lokalmatador Michael Gaßner nach einem Defekt in der 2. Runde erheblichen Rückstand, den er aber mit toller Technik und einem Rieseneinsatz im Verlauf des Rennens wieder wettmachte. Ein wichtiger Beitrag dazu sicherlich seine ausgefeilte Technik auch über den Hürden, die er im Gegensatz zum Sieger, aber auch seinen anderen wichtigen Konkurrenten, souverän übersprang. Exemplarisch für den weiten Weg vom Neuling zum Könner möge die folgende Bildersequenz dienen, die Teilnehmer der U13 Klasse, Louis Klimsa (RC die Schwalben München), Schweisguth (Platz 4), Michael Gassner und Maxi Maier zeigt.

Maier trat in blenderder Verfassung an und hatte schnell auch die Herzen der Zuschauer erobert. Dass er auch im Kreis der Konkurrenten anerkannt ist beweist das abschließende Bild des Podiums mit (v.l.) Michael Gassner, Serverin Schweisguth, Maxi Maier und Konstantin Huber (RVN Freising). Alle Ergebnisse finden Sie hier. Der Dank für die Bilder geht an Armin Küstenbrück und Michi Gaßner!

Schweisguth im Ziel: „Haben fertig“.
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